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Fassadenretter!

Mit der Seite fassadenretter.de möchte Denk mal an Berlin e.V. einen Internetauftritt schaffen, der  die Auswirkungen von unqualifizierten, aber auch qualitätvollen Altbausanierungen auf das Stadtbild dokumentiert. Dieser Internetauftritt wird gerade überarbeitet. Daher hier in aller Kürze nur die wichtigsten Informationen.

Die Bedeutung einer solchen Plattform zeigt sich am oben sichtbaren Vergleich einer im Original durch Stuck gegliederten und verzierten Fassade mit einer völlig zugedämmten Oberfläche, in der Fenster zu Schießscharten werden. Im Namen des Klimaschutzes werden so historisch gewachsene Stadtbilder zerstört. Dass die energetische Sanierung von Altbauten notwendig ist, ist nicht zu bestreiten. Dennoch zeigen vorbildlich sanierte Gebäude, die wir neben den bedrohten und zerstörten Objekten auf unserer Website erfassen, dass Energieeinsparung den Erhalt der historischen Bausubstanz nicht ausschließt.

Nicht nur Sanierungsobjekte, die von der Denkmalpflege betreut werden, berücksichtigen sowohl die Originalsubstanz wie auch energetische Anforderungen. Denn neben einer Wärmedämmung, die meist aus Styropor oder ähnlichem entflammbaren Material besteht und vor der die Feuerwhr immer wieder warnt (2017 brannte der Londoner Grenfell Tower wegen der neu wärmegedämmten Fassade aus) sind es vor allem die historischen Holzkastendoppelfenster, die hohe Anforderungen an den Wärmeschutz erfüllen. Das Kastenfenster existiert als bewährte Konstruktion schon seit 200 Jahren. Es erfüllt alle Arten von Wärmeschutzanforderungen bis zur Passivhaustauglichkeit und kann Schallschutzanforderungen bis zur Schallschutzklasse 5 erzielen. Und es prägt wesentlich die Fassaden und damit das städtische Erscheinungsbild. Das Holzkastendoppelfenster ist somit ebenso ein wesentlicher Inhalt unserer Website.

So geht es uns einerseits darum, das historische Stadtbild zu bewahren, andererseits aber wollen wir auch über die besten Lösungen aufklären. Die Konfrontation von unqualifizierten Eingriffen in historische Bausubstanz mit überlegten Strategien zu ihrem Erhalt stellt auch einen Beitrag zur aktuellen Debatte über die Baukultur in unserer Stadt dar. Was qualifizierte Handwerker im Bereich Stuckaturen, Fensterbau, Farbgestaltung, Oberflächenbehandlung, Metallbau und Restaurierung leisten, ist nicht nur auf den Ausnahmebereich eines Humboldt Forums begrenzt. Diese Handwerker sollten auch in der übrigen Stadt zum Einsatz kommen.

Helfen Sie mit, wenn Ihnen das historische Berliner Stadtbild ebenso wichtig ist wie uns und schicken Sie uns gern Bilder oder Informationen zu bedrohten, zerstörten oder vorbildlich sanierten Objekten!

Ein aktuelles Beispiel für gelungene energetische Sanierung: Kavalierstraße 19/19A

Weiteres zur Kavalierstraße 19/19A können Sie hier erfahren.

diverse Leitfäden

 Titel 
Aktion! Karl-Marx-Straße: Leitfaden für die Gestaltung und energetische Sanierung von Fassaden
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege: Energetische Modernisierung und Denkmalpflege
Bezirksamt Pankow: Denkmalschutzbericht 2014 - Hinweise im baulichen Umgang mit Denkmalen und erhaltenswerten Gebäuden
Bundesdenkmalamt Österreich: Richtlinie Energieeffizienz am Baudenkmal
Energiereferat im Dezernat Umwelt und Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main: Energetische Sanierung von Gründerzeitgebäuden in Frankfurt
Innenministerium Sachsen: Energetische Sanierung von Baudenkmalen - Handlungsanleitung für Behörden, Denkmaleigentümer, Architekten und Ingenieure
Landesdenkmalamt Berlin: Rahmenvorgaben

Denk mal an Berlin e.V.
Verein zur Förderung der Denkmalpflege

Geschäftsstelle
Kantstraße 106
10627 Berlin

Dr. Marion Hilliges (Geschäftsführerin)
Gwendolyn Mertz (Geschäftsführerin)
Tel. 030-45 08 77 -17 oder -18
(Montag - Freitag, 10 - 16 Uhr) 

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