Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Die ständige Ausstellung informiert über politisch, ethnisch und religiös begründete Zwangsmigrationen im 20. Jahrhundert in Deutschland, Europa und darüber hinaus. Entlang eines vorgegebenen Parcours kann man sich im ersten Geschoss zu verschiedenen Schwerpunkten sowie im zweiten Geschoss historisch-chronologisch zudem komplexen und bis in die Gegenwart reichenden Thema informieren. Zahlreiche Ausstellungsstücke sind von Privatpersonen gestiftet worden.
Überaus spannend ist zudem die Architektur des Dokumentationszentrums von dem österreichischen Architekturbüro Marte.Marte Architekten. Die für ihre spektakulären in ihrer Formensprache reduzierten Bauten bekannten Architekten verbinden das denkmalgeschützte Deutschlandhaus mit einem markanten Erweiterungsbau aus Sichtbeton. Die Häuserfronten des Deutschlandhauses sind denkmalgerecht saniert und auch die Inneneinrichtung des ehemaligen Stresemann-Cafè ist in den Originalzustand versetzt worden und wird demnächst als Museums-Cafè und Museumsshop eröffnet.
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