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Das Besondere Denkmal: Die Fundamente und Keller des gesprengten Berliner Stadtschlosses

Die Schlossfundamente als Basis für das Humboldtforum

Denk mal an Berlin e.V. plädiert für den Erhalt der noch vorhandenen Originalsubstanz des gesprengten Berliner Stadtschlosses. Diese Originalsubstanz muss Bestandteil der Planung des Humboldtforums werden, sie ist das historische Fundament, über dem der Neubau errichtet wird. Der Verein fordert eine Diskussion zum denkmalgerechten Umgang mit den Originalteilen und ihrer Einbeziehung in den Neubau.

Schlossfundamente und Denkmalschutz

Die Berliner Bodenarchäologie hat bei ihren Grabungen auf dem Gelände des ehemaligen Schlosses festgestellt, dass nur ein gutes Drittel der gesamten Keller des Berliner Schlosses erhalten ist. Die anderen Keller sind offensichtlich für den Bau des Palastes der Republik ohne gründliche Untersuchung zerstört worden. Daher sind die vorhandenen Überreste der Keller und Fundamente – neben einer sehr geringen Zahl von Überbleibseln des Schlosses - die einzigen Zeugnisse für den Bau. Das Berliner Schloss ist als eines der bedeutendsten deutschen Residenzschlösser von erheblicher künstlerischer und historischer Bedeutung gewesen.

Die Erhaltung der Keller als letzte Originalzeugnisse dieses bedeutenden Ensembles ist sowohl historische, wie wissenschaftliche Aufgabe. Die gesamten Keller sind als Denkmal ausgewiesen und als solche zu erhalten. Der Bauherr hat dieser Denkmaleigenschaft Rechnung zu tragen. Ein Neubau kann also überhaupt nur die denkmalrechtliche Erlaubnis und damit Baugenehmigung bekommen, wenn er die vorhandene Substanz erhält.

Denk mal an Berlin e.V. plädiert dafür, die historische Substanz nicht nur zu erhalten, sondern auch zugänglich zu machen. Am Beispiel des Neuen Museums ist in hervorragender Weise deutlich gemacht worden, wie man historische Schichten eines Gebäudes und seine Biographie in eine aktuelle Nutzung integrieren und das Bauwerk davon erzählen lassen kann. Die letzten Überreste des gesprengten Schlosses sind die einzigen noch am Ort verbliebenen originalen Zeugnisse seiner Geschichte. Sie für eine Rekonstruktion des Schlosses zu zerstören, wäre absurd.

Denk mal an Berlin e.V.
Verein zur Förderung der Denkmalpflege

Geschäftsstelle
Kantstraße 106
10627 Berlin

Dr. Marion Hilliges (Geschäftsführerin)
Gwendolyn Mertz (Geschäftsführerin)
Tel. 030-45 08 77 -17 oder -18
(Montag - Freitag, 10 - 16 Uhr) 

mail@denk-mal-an-berlin.de

Bankverbindung:

Deutsche Kreditbank AG
IBAN: DE85 1203 0000 0010 4347 36
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Steuernummer 27/ 663/ 58221

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