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ⓒ Thomas Knoll

Der Buttbrunnen am Alten Museum

Der Bildhauer Robert Schirmer (1850-1923) verzierte 1916 die Stützmauer seitlich des Alten Museums zum Kupfergraben hin mit einem Brunnen aus Muschelkalk. Er wird von zwei Treppenanlagen flankiert, die auf die Bodestraße führen. Der Wandbrunnen ist mit Rosetten und Blüten verziert, der mittige Wasserspeier ist als Butt geformt - in Anspielung auf den Spitznamen des fülligen Königs Friedrich Wilhelm IV. Der Butt ist einem ähnlichen Werk von Christian Daniel Rauch in den Römischen Bädern von Charlottenhof/Sanssouci nachgebildet, die der damals noch kronprinzliche Friedrich Wilhelm entworfen hatte. Die Rückwand besetzen weibliche Allegorien der Spree und der Schifffahrt.

Der offenporige Muschelkalk des Brunnens war verschmutzt und beschmiert, der Wasserzulauf funktionierte nicht mehr und musste restauriert werden. Müll stapelte sich im Brunnenbecken. Mit Hilfe von Günter Grass, den der Verein wegen seines Romans "Der Butt" angesprochen hatte, konnten aufgrund seines Aufrufs "Nicht über Verwahrlosung klagen, sondern aktiv werden", die nötigen Gelder zusammengebracht werden. Zudem steuerten die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, das Landesdenkmalamt Berlin und die Wall AG Mittel bei.

Mit dem im Jahr 2004 wiederhergestellten Butt-Brunnen erhielt der Lustgarten einen kleinen, belebenden Baustein im Gesamtkunstwerk der 1999 in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommene Museumsinsel zurück.

Gesamtkosten: rund 12.000 €.

Hier finden Sie den Buttbrunnen

Denk mal an Berlin e.V.
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