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Kommende Veranstaltungen

Datum: 12.09.2026 13:00 - 15:00 Termin exportieren
Elisabeth Ziemer
/ Kategorien: Ausblick

Tag des offenen Denkmals - Jugendprojekt Charlottenburg

Der dreitägige Workshop des Museums Charlottenburg sorgte in diesem Jahr für einzigartige Erlebnisse. Die Schüler vom Goethe-Gymnasium wurden nicht nur zu Entdeckern, sondern auch zu Archäologen und Archivaren. In dieser Zeit informierte sich die Gruppe, was überhaupt Denkmalschutz bedeutet, ging gemeinsam an eine Ausgrabung, fand diverse Überreste des zerstörten Berlin und zog daraus ihre Schlüsse.

Der Ausflug zum Teufelsberg, den die Schüler hinaufkletterten, machte deutlich, wieviel Trümmer hier aufgeschichtet wurden. Oben angekommen, ging es mit der Ausgrabung los. Unterstützt und begleitet wurden sie von Archivaren und Mitarbeitern der Denkmalschutzbehörde, die von vier Schülern - dem Doku-Team - interviewt wurden. Sie befragten die Experten intensiv über die Details und Abläufe von archäologischer Forschung. Tatsächlich wurden zahlreiche Objekte ausgegraben! Das regte zu vielen Überlegungen über das Leben der Berliner, deren Häuser zu Trümmern geworden waren, an. Am letzten Tag des Workshops stellten die Schüler Sockel für die bei den Ausgrabungen gefundenen Objekte her. Diese drei Tage haben bei den Schülern nicht nur das Interesse an unbekannten Orten ihrer Stadt geweckt, sondern auch ihr Interesse an der Denkmalpflege.

Hier ein paar Eindrücke:

„Eigentlich hat mir gestern der Tag zum Ausgraben am besten gefallen. Wir sind auf den Teufelsberg gegangen und haben dort gegraben, um Scherben zu finden und zu sammeln. Anschließend konnten wir die Funde reinigen und selbst in Tüten verpacken.“ Morten (12)
„Bei der Ausgrabung haben wir eine Hausecke mit Schimmel gefunden. Außerdem haben wir einen Tellerrand mit einer verschmolzenen Büroklammer gefunden. Das waren eigentlich die zwei coolsten Funde.“ Morten (12)
„Mein Traumberuf ist ja Archäologe, und deswegen war das eigentlich der perfekte Workshop für mich. Die Archäologen graben Dinge aus verschiedenen Zeiten aus, zum Beispiel aus den Weltkriegen, dem Mittelalter, der Steinzeit, der Römerzeit und sogar aus der Dinosaurierzeit. Danach schauen sie sorgfältig, was das ist, und stellen die Funde meistens in Museen oder ähnlichen Einrichtungen aus.“  Anton (10) 
„Ich wusste schon früher was über die Denkmalpflege, weil ich mich dafür interessiere. Aber trotzdem wurde das Thema nochmal beim Workshop vertieft. Dadurch hat man das Thema nochmal besser verstanden.“ Can (12)
„Ich wusste eigentlich nicht, dass es so viele Trümmerberge in Berlin gibt. Ich habe es erst hier erfahren.“ Heinrich (11)
„Also, ich interessiere mich halt für Geschichte, da sind Denkmäler halt immer wichtige Bestandteile. Ich meine jetzt so zum Beispiel von der Geschichte von Berlin sind Trümmerberge wichtig, Siegesäule, Brandenburger Tor, es sind ja auch alles Denkmäler. Es ist wichtig, die nicht abreißen zu lassen. Also, wenn jetzt jemand aus New York kommt und was über die Geschichte Berlins erfahren will, ist es natürlich gut, wenn noch Denkmäler da sind und nicht alles schon weg ist.“ Luis (11)
„Am meisten beeindruckt hat mich das, glaube ich, das Graben, weil das auch richtig spannend wird, sozusagen, sag ich mal, Schätze zu finden und dann auch so mysteriöse Sachen, wo man nicht wusste, was es ist.“ Simon (11)
„Andere Kinder sollen auf jeden Fall an der werkstatt denkmal teilnehmen, weil man vieles über die Denkmäler und die Vergangenheit von Berlin lernt.“ Milo (11)
 „Also ich würde meinen Freunden erzählen, dass das richtig cool war, dass wir ausgegraben haben, dass wir archivieren gelernt haben, viel gelernt über den Teufelsberg, Trümmerberge. Und ja, ich würde es auch empfehlen.“ Rocco (11)
„Man hat mehr Freiraum und kann sich mit den anderen austauschen. Das ist anders als in der Schule.“ Bob (12)
„Der Workshop hat sich gelohnt. Am meisten haben mir die Ausgrabung und der Besuch vor Ort geholfen, die Geschichte besser zu verstehen.“ Jacob (11)

 

Die Funde und Ergebnisse des workshops stellen die Schüler selbst am Samstag, 12. September 2026 um 13 Uhr in der Villa Oppenheim vor, Schloßstr. 55, 14059 Berlin. Keine Anmeldung nötig. Die Schüler freuen sich über Ihren Besuch!

 

 

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