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Nachrichten & Rückblicke

Elisabeth Ziemer
/ Kategorien: Nachrichten

Berliner Kulturerbenetz kämpft um Denkmale

In dem Artikel der Journalistin Miriam Schaptke sind dankenswerterweise die wichtigsten Informationen über das Kulturerbenetz versammelt. Nach der Gründung 2017 stellten wir uns schon ein Jahr später beim Abschluss des Tags des offenen Denkmals 2018 im Berliner Rathaus mit 10 Forderungen der Öffentlichkeit vor. Das Foto auf der Eingangsseite zeigt uns dabei. Sie werden unten noch einmal in Gänze vorgestellt.

Was ist aber inzwischen aus ihnen geworden? Viele sind noch nicht erfüllt. Zu Punkt 4: "Engagement braucht Geld"gibt es inzwischen dank der beharrlichen Arbeit von Denk mal an Berlin e.V. einen Titel im Haushalt des Landesdenkmalamtes, der inzwischen mit 100.000 € für Denkmalprojekte in Berlin ausgestattet wurde. Dies ist unbedingt ein Fortschritt! Doch die ehrenamtliche Arbeit des KEN.B, die sich immer mehr ausgeweitet hat, wird weiterhin nicht finanziert. Auf der Webseite des KEN.B ist sie zu verfolgen: https://kulturerbenetz.berlin/category/aktuelles/

Diese enorme ehrenamtliche Arbeit fliesst z.B. in den Punkt 6: "Rote Liste veröffentlichen". Denn das KEN.B hat inzwischen selbst eine Rote Liste mit umfangreichen Informationen zu gefährdeten Denkmalen, bzw. denkmalwürdigen Objekten erarbeitet (https://kulturerbenetz.berlin/rote-liste/). Sehen Sie unbedingt einmal hinein!

Der Punkt 10: "Europäische Vernetzung und Jugendarbeit" liegt uns deshalb besonders am Herzen, weil Denkmale Zukunft brauchen und für die brauchen wir die Jugend. Ohne interessierte Jugend werden es unsere Denkmale noch schwerer haben, als ohnehin. Deshalb führt Denk mal an Berlin e.V. jedes Jahr zum Tag des offenen Denkmals in Berlin in Kooperation mit den Berliner Regionalmuseen Jugendprojekte durch (werkstatt denkmal), die u.a. vom Landesdenkmalamt aus dem Topf Bürgerschaftliches Engagement finanziell unterstützt und öffentlich beworben werden. Dafür sind wir sehr dankbar! 

Doch die harten Themen, wie Verfassungsrang, Verbandsklagerecht, Mitsprache in Denkmalräten, Meldepflicht für Abrissanträge, mehr Personal in den Ämtern, mehr Beratung und Förderung sind immer noch aktuell und deshalb wollen wir unsere Forderungen hier noch einmal in Gänze in Erinnerung rufen.

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Denk mal an Berlin e.V.
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